Brewing
Brautechnik
Aräometer Ringversuch | Aräometer Ringversuch |
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| Brautechnik | |
| Contributed by Marcus Schmitz & Hubert Hanghofer | |
| Feb 15, 2002 at 12:00 AM | |
[HBF] An die Spindeln, fertig los ...
gepostet an's Hausbrauerforum [HBF] von:
Marcus Schmitz <
> Hallo zusammen!Vor einiger Zeit war hier mal ein Beitrag zu lesen, der sich irgendwie mit dem zu hohen Rest Restextrakt beschäftigte. Eine angebotene Erklärung war die mangelhafte Genauigkeit der Heimbrauer-Dichtemessung. Da ich auch nur so ein Billigteil mein eigen nenne, kann ich der Erklärung etwas abgewinnen (zwar hoffentlich nicht die 2 GG% um die es ging, aber trotzdem). Daher fände ich es ganz interessant mal so eine Art Ringanalyse mit möglichst vielen von Euch durchzuführen: Prinzipiell ganz einfach:
Bringt jedem einzelnen vielleicht mal einen groben Überblick, in welchem Messbereich er sich auf seine Methode (nach Punkt 2.) und sein Messgerät (Punkt 3) verlassen kann. Ein paar Vorschläge für Referenz-Medien:
Beste Grüße an Euch da draußen Marcus Schmitz < >ErgebnisseEinsendeschluß war 01. Juni 2002! Die Einsendungen wurden von Marcus Schmitz ausgewertet und mit interessanten Schlussfolgerungen ergänzt. Sein Bericht kann im Acrobat PDF-Format hier heruntergeladen werden: hbf_rv2002.pdf, 52.6 kB VorgabenEs wurde keine Vorschrift zur Verfügung gestellt, wie denn nun exakt zu spindeln sei! Auch die Vorkenntnisse und Fertigkeiten der teilnehmenden Hobbybrauer wurden somit überprüft. Lediglich folgende Hinweise und Tipps wurden gegeben: Tipps für genaue Messungen:
HILFE: Ist meine Spindel SG oder Dichte?Die im anglo-amerikanischen Raum üblichen SG-Aräometer (Specific Gravity - Spezifisches Gewicht) geben das Gewichtsverhältnis der Probe zum gleichen Volumen Wasser bei gleicher Bezugstemperatur an - oft erkennbar am Aufdruck 20/20°C oder z.B. 16/16°C. Eine SG-Spindel wird also bei Bezugstemperatur in destilliertem Wasser immer 1.000 anzeigen. Da SG eine Verhältniszahl ist, sollte keine Einheit wie g/cm3 angegeben sein. Wenn man einen Aräometer über den lokalen Laborfachhandel und nicht vom Brauereibedarf bezieht, wird man eher Dichte-Aräometer als SG-Spindeln erhalten. Diese sind in g/cm3 skaliert und geben direkt das Gewichts/Volumenverhältnis an. Würden wir die Dichte analog zu SG als Gewichtsverhältnis angeben, müßten wir das Gewicht der Probe bei Referenztemperatur (üblicherweise 20°C) zum gleichen Volumen Wasser von 4°C (bei dieser Temperatur ist 1L bekanntlich genau 1kg) ins Verhältnis setzen. Dieser symbolische Vergleich zur SG ist oft am Aufdruck 20/4°C erkennbar. Im Gegensatz zum SG-Aräometer wird ein Dichte-Aräometer bei 20°C Referenztemperatur in destilliertem Wasser immer 0.998 (die Dichte des Wassers bei dieser Temp.) anzeigen. Der Unterschied SG-Dichte = 1.000-0.998 = 0.002 entspricht etwa 0.5°Plato. Spielt zwar in der Hobbypraxis kaum eine Rolle, aber für diesen Ringversuch sollten wir uns schon genau bewußt sein, woher Abweichungen von 0,5°Plato stammen können ;-) |
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| Last Updated ( Jul 24, 2005 at 12:34 PM ) | |
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