Ich schlage vor, die von Gregor initiierte und von Marcus wieder aufgegriffene
Frage: "Was denn so in unserer Community gebraut wird" zum Dauerthema zu
erheben: --Bitte postet die Rezepte bzw. Sudberichte Eurer erfolgreichen
Kreationen an das HBF!
Wenn Ihr Einen Netbeer.org Zugang habt, dann bitte auch im Braulog veröffentlichen!
Erfahrungsaustausch wird ja in unseren Kreisen gerne gepflegt, aber ich weiß
aus eigener Erfahrung, daß es leider oft an der dafür nötigen Freizeit
mangelt. Daher werde ich selbst mal versuchen, mit gutem Beispiel
voranzugehen und über das WIT berichten, das ich am 06.04.2002 gebraut und
gestern abgefüllt habe.
Ich beschäftige mich gern und oft mit Weizenbieren - brauend wie trinkend ;-)
So habe ich in Spanien das erfrischende belgische Wit (Hoegarden) sehr zu
schätzen gelernt. Charakteristisch für belgische Weissbiere ist die
Verwendung des Weizens als Rohfrucht (unvermälzt) und das Würzen mit
Curacao-Orangenschalen und Koriander. Ich wußte schon aus früheren Lambic
Suden, daß es bei Verwendung von Weizenrohfrucht (Griess oder Flocken, 1/3
der Schüttung) keine Probleme mit der Verzuckerung gibt, aber wird die
niedrige Verkleisterungstemperatur des Weizens auch eine Verzuckerung von
40-50% Rohweizen - nur mit Stufeninfusion erlauben (Kesselmaischen OHNE
Rohfruchtkochung)?
gepostet an's Hausbrauerforum [HBF] von:
Marcus Schmitz <
> Fri, 15 Feb 2002 16:29:40 +0100
Hallo zusammen!
Vor einiger Zeit war hier mal ein Beitrag zu lesen, der sich irgendwie mit dem zu hohen Rest Restextrakt beschäftigte.
Eine angebotene Erklärung war die mangelhafte Genauigkeit der Heimbrauer-Dichtemessung.
Da ich auch nur so ein Billigteil mein eigen nenne, kann ich der Erklärung etwas abgewinnen (zwar hoffentlich nicht die 2 GG% um die es ging, aber trotzdem).
Daher fände ich es ganz interessant mal so eine Art Ringanalyse mit möglichst vielen von Euch durchzuführen:
Prinzipiell ganz einfach:
Wir einigen uns auf ein paar Referenz-Medien, die jeder kaufen kann und die auch halbwegs konstant in ihren Zusammensetzungen sind.
Dann spindelt jeder mal so, wie er es immer macht und
mal halbwegs standardisiert (entkohlensäuern, auf Ref-Temp. der Spindel temperieren usw.).
Die Ergebnisse sammeln wir hier in der Liste.
Vielleicht gibt es noch jemand mit einer Präzisionsspindel/Pyknometer/Biegeschwinger, der uns als Referenz dienen kann.
Bringt jedem einzelnen vielleicht mal einen groben Überblick, in welchem Messbereich er sich auf seine Methode (nach Punkt 2.) und sein Messgerät (Punkt 3) verlassen kann.
Ein paar Vorschläge für Referenz-Medien:
Fabrikbier für den Ausstoßvergärungsgrad-Bereich (2,2 - 2,3 GG%), z.B. Warsteiner, Budweise, Corona (besonders gut geeignet, wird nicht in Lizenz gebraut!)
Alkoholfreies Erfrischungsgetränk mit viel Zucker, z.B. Coca Cola oder Pepsi (ist natürlich alles keine Werbung!)
Vielleicht irgendwas in der Richtung Fruchtsaft (große Dichte, ca. 1,045 bei Orangensaft, mehr bei Traubensaft), Fruchtsaftgetränk (SL 1,035) und Nektar, was gibt's denn da in D, AU und CH evtl auch in UK??? Punika, Granini, Onkel Dittmeier?
Ein Fabriktafelwasser für den quasi-Nullpunkt (BonAqua, weltweit einheitlich)
Einen Malztrunk könnte man mal testen (Caramalz), ich kaufe gleich mal eine Flasche
und just for fun (mal sehen ob die Spindel unten aufschlägt) Wodka, den kann man am Schluß trinken und er reinigt die Gerätschaften!
Neben der Bittere vermag der Hopfen dem fertigen Bier Aroma im Geruch und Geschmack zu verleihen. Die Balance zwischen bitternder und aromatisierender Wirkung wird durch die Hopfenkochzeit eingestellt. Der maßgebende Bitterstoff im fertigen Bier sind die iso-Alphasäuren. Diese bilden sich im Verlauf der Kochzeit aus den zunächst unlöslichen Alphasäuren des Hopfenharzes. Der Brauer bezeichnet diesen Vorgang als Isomerisierung. Je länger eine Hopfengabe gekocht wird, desto mehr iso-Alphasäuren gehen in Lösung und desto bitterer wird das Bier.
Big Brew is an event initiated by the American Homebrewers Association. Homebrewers everywhere brew beer on the same day, National Homebrew Day, May 1, 1999.
Why did we participate?
Brewing is our obsession. -So what else should we do on saturday, 1st May? Joining friends all around the world is always a good idea!
Viele Hausbrauer haben die Möglichkeit, Hefe von Brauereien zu beziehen. Sollen aber spezielle Biersorten erbraut werden, ist in vielen Fällen die Beschaffung eines authentischen Hefestammes erforderlich. Da Reinzuchthefen teuer sind, ist eine eigene Stammhaltung wirtschaftlich.
Für den ökologisch orientierten Hausbrauer bietet heutzutage nur eine eigene Hefereinzucht absolute Gewißheit über Herkunft und Qualität seiner Betriebshefe. -- Denn seit das Genom der Bierhefe Saccharomyces Cerevisiae vollständig entschlüsselt ist, sind genetischen Manipulationen Tür und Tor geöffnet!
Ziel der Hefekultivierung ist es, eine den Ansprüchen des Brauers entsprechende Hefe zu isolieren, frei von schädlichen Mikroorganismen zu vermehren und die so erhaltene Reinzucht zum Zwecke der Stammhaltung fortlaufend weiterzuführen oder als Dauerkultur anzulegen.
Based on an old recipe from Telemark that probably originated from the west coast of Norway.
Report from a course in brewing held on the farm Nedre Nordbø in Bø / Telemark, Norway. Courseleader and experienced homebrewer was Jens Terje Tennfjord.
Ingredients:
MALT
40 KG
HOPS
2 x 300 g + 1 x 100 g (in bags)/td>
YEAST
2 CUPS OF DRY BREWERS YEAST
JUNIPER
2 BUCKETS OF JUNIPER BRANCHES (with the needles on)/td>